Bulletins der SFECMAS 1952-1954
Zwischen 1952 und 1954 veröffentlicht Alfred Tomatis im Bulletin der S.F.E.C.M.A.S. (Société Française d’Études et de Contrôle des Machines, Appareils et Soudures) eine Reihe von Beiträgen, im Rahmen seiner Arbeiten zur Audiometrie im industriellen Umfeld und zur Berufsschwerhörigkeit.
Diese Texte zählen zu den ältesten Dokumenten des Werkes. Sie werden im Folgenden in chronologischer Reihenfolge dargeboten, vollständig transkribiert und, soweit verfügbar, von ihren Faksimiles begleitet.
Dokumente in diesem Bereich
-
Beobachtungen an den auriculären Schädigungen beim Personal der Prüfstände und bei den Berufssprechern und -sängern
September 1952
Erster Text Alfred Tomatis' (Bulletin SFECMAS, September 1952): Entdeckung der audiometrischen 'Reservekurve', die den gegen Lärm unverwundbaren Arbeitern und den Berufssängern gemeinsam ist — die Urzelle des Tomatis-Effekts.
-
Das führende Ohr
Juli 1953
Grundlegender Text Alfred Tomatis' (Bulletin der SFECMAS, Juli 1953), in dem er erstmals das führende Ohr und den Ursprung des Stotterns durch trans-zerebrale Verzögerung umreißt, in Bezug auf die delayed-feedback-Experimente von Bernard S. Lee.
-
Das dynamische Audiometer
September 1953
Grundlegender Text Alfred Tomatis' (September 1953) zum dynamischen Audiometer: ein Gerät, das die Hörschwelle in Gegenwart eines Hintergrundgeräusches misst und das Ohr in seinen normalen Funktionsbereich zurückversetzt. Bulletin der S.F.E.C.M.A.S., S. 76-86.
-
Das Fabrikaudiometer
Oktober 1953
Artikel Alfred Tomatis' (Oktober 1953), der das Fabrikaudiometer vorstellt: ein vereinfachtes Gerät mit sieben festen Frequenzen (125-8000 c/s), bestimmt für die rasche Erkennung der Berufsschwerhörigkeit in lärmreichen industriellen Umgebungen. Bulletin S.F.E.C.M.A.S., S. 87-91.
-
Zur Information über die Berufsschwerhörigkeit
Juni 1954
Vortrag Alfred Tomatis vom 8. Juni 1954 vor der Fédération Française des Travailleurs sociaux: Wesen und Maß der Berufsschwerhörigkeit, industrielle Schallintensitäten, vier Entwicklungsperioden und Plädoyer für das Fabrikaudiometer.
-
Die auditive Selektivität
Oktober 1954
Artikel Alfred Tomatis (Okt. 1954, Bulletin S.F.E.C.M.A.S.): Definition der auditiven Selektivität, hörbares Klangspektrum 40 Hz - 16 kHz, einfache Klänge und Obertöne, Parallele zur visuellen Selektivität, tenorales vs barytonales Ohr, Anwendungen für die Phoniatrie und die audio-phonatorische Diagnostik.