Vortrag, gehalten von Alfred A. Tomatis am Seminar des Réseau TOMATIS, abgehalten am 2. und 3. März 1984 auf der Île de Bendor (Var, Frankreich), auf Einladung des Centre du Langage de Marseille. Das Thema des Treffens war die Symbolik durch die Zeichnungen, realisiert im Verlauf des Wegs der Tomatis-Methode, und die Kreativität in ihrer pikturalen Realisierung. Dieses Dokument von sechsundfünfzig Seiten — davon sechzehn Tafeln mit Schemata — präsentiert zunächst die neurophysiologischen und symbolischen Aspekte der Zeichnung (vestibulärer, visueller und cochleärer Integrator; platonische Definition des Objekts durch Form/Farbe/Volumen/Name; Dialektik Objekt-Körper durch den Pyramidenstrang), sodann detailliert er die archetypischen Themen der Zeichnungen, gesammelt an den fünf großen Etappen der Behandlung unter dem Elektronischen Ohr: Musikalischer Klanglicher Rücklauf (7 Themen), Intrauterine Memorisierung (10 Themen), Klangliche Geburt (7 Themen), Vorsprache (5 Themen), Sprache (5 Themen). Der Text bewahrt die Spontaneität des oralen Diskurses, so wie er von den anwesenden Anwendern der Methode am Seminar aufgenommen wurde.

*KLANG UND SYMBOLIK DER ZEICHNUNG

Seminar des Réseau TOMATIS
Île de Bendor, 2. und 3. März 1984
organisiert vom Centre du Langage de Marseille

Vortrag von Doktor A.A. TOMATIS*


Die Tomatis-Methode

Wissenschaftsmensch, vor allem begeistert von der Forschung, die das Wesen dazu bringt, sich zu entwickeln, sich zu offenbaren, ist Doktor A.A. Tomatis ein HNO-Arzt, der, nachdem er als Chirurg tätig war, sich mehr und mehr, im Voranschreiten in seinem Schritt des Zuhörens der anderen, für die psychologische Dimension des Patienten interessiert hat, der sich ihm anvertraut. Seit mehr als vierzig Jahren hat sich Tomatis in den Dienst der Forschung gestellt und so die Grundlagen einer neuen Wissenschaft etabliert: der AUDIO-PSYCHO-PHONOLOGIE, deren Vater er ist.

Die Audio-Psycho-Phonologie findet ihre Wurzeln in den Ursprüngen selbst des intrauterinen Universums: Dort realisiert sich bereits der erste Sinn der Mutter-Kind-Kommunikation, dort treffen die ersten psychologischen Resonanzen aufeinander. Dort beginnt die Entwicklung dessen, was die Entfaltung des Menschen sein wird, den er in sich trägt. In diesem klanglichen Milieu, das das Fruchtwasser ist, in dem sich der „Mensch-Infans" entwickelt, baut sich auf und analysiert bereits die emotionalen Schwingungen, die ihn erreichen und von denen er sich durchdringt. Von da an entstehen die Wurzeln des Zuhörens und der Wunsch zu kommunizieren. Für dieses Wesen im Werden richten sich ein:

  • Kommunikation durch das Zuhören und die Sprache durch ein vollkommen integriertes Körperbild,

  • Gleichgewicht und Harmonie, die so getreu Kreativität und Ästhetik begegnen und so die wesentlichen Elemente der Beziehung werden.

Die Audio-Psycho-Phonologie, Wissenschaft der Kommunikation, hat Tomatis erlaubt, den Weg seines Denkens zu vertiefen und in seinen Forschungen über das Ohr und seine Verflechtungen mit dem Nervensystem durch den Körper-Instrument voranzukommen. So konnte er Geräte schaffen und realisieren, darunter das Elektronische Ohr, das es erlaubt, das Hören in seiner Zuhör-Dynamik zu erziehen oder umzuerziehen, mit einer strengen Anwendungsmethode.

Der Weg der Pädagogik des Zuhörens — Methode Tomatis

Das Tomatis-Programm wird in seinen verschiedenen Phasen dem Subjekt erlauben, den Wunsch zuzuhören in einer aktiven Haltung wieder anzuknüpfen, die eine bessere Nutzung seiner Potenzialitäten zugleich der Kreation, der Kommunikation, der Integration begünstigen wird…

Dieser Schritt realisiert sich mittels des Elektronischen Ohrs mit Tomatis-Effekt, indem er einer klanglichen Programmierung folgt, die mit den ersten Konditionierungen des Lebens beginnt, das heißt in utero.

Eine erste Phase besteht darin, das Subjekt dazu zu bringen, progressiv gefilterte Klänge zu hören, um die hohen Frequenzen zu erreichen. Dieser erste Teil entspricht dem Klanglichen Rücklauf. Diese vorbereitende Etappe erlaubt es, so eine geschützte, mit der Mutter verbundene Welt wiederzufinden. Die Intrauterine Memorisierung bringt das Subjekt in diese zugleich entfernte und nahe Vergangenheit und lässt es diese erste Beziehung auf der Ebene des Dialogs eines „bereits-Erlebten" wiedererleben.

Nach dieser Etappe von großer Bedeutung wird das Subjekt das wässrige Hören schrittweise verlassen müssen, um zu einem luftgetragenen Hören durch die Phase der Klanglichen Geburt überzugehen, die ihm helfen wird, auf eine harmonischere Weise wiedergeboren zu werden. Die folgende Etappe ist jene der Vorsprache, erste Frucht einer Dynamik der Vertikalität, die den Zugang zur letzten Phase begünstigt: die Sprache, Öffnung zum Zuhören und zur Kommunikation.

Aus seinen negativen Emotionen herausgetreten, wird das Subjekt sein gesamtes Potenzial nutzen können, um ein besseres persönliches Gleichgewicht zu erreichen und von den Dynamisierungs- und Kreativitätsprozessen zu profitieren, die durch eine gute Hörhaltung ausgelöst werden, da diese erlaubt, eine optimale kortikale Aufladung zu realisieren. Es öffnet sich ihm dann die Möglichkeit, seine Sensibilität, seine Kreativität, sein emotionales Niveau durch die Form, die Farbe, den Strich, das Zeichen zu projizieren… figurativ oder nicht, in Übereinstimmung, sei es auch nur im Augenblick dieses Ausdrucks.

Dank der Methoden der Erziehung und Umerziehung, die er ausgehend von seinen Arbeiten entwickelt hat, eröffnet Tomatis einen neuen Horizont in den Bereichen der Pädagogik, der Psychologie, der Medizin, der Linguistik sowie in jenen der Musik, des Gesangs, des künstlerischen Ausdrucks…


Das Seminar des Réseau TOMATIS fand am 2. und 3. März 1984 auf der Île de Bendor statt und versammelte die Anwender der Tomatis-Methode.

Das Thema dieses vom Centre du Langage de Marseille organisierten Treffens war:

  • Die Symbolik durch die Zeichnungen, realisiert im Verlauf des Wegs der Tomatis-Methode

  • Die Kreativität in ihrer pikturalen Realisierung.

Um dieses Thema zu illustrieren, hat Doktor A.A. TOMATIS einen sehr bereichernden und von allen sehr geschätzten Vortrag gehalten, der es uns erlaubt, auf evidente Weise zu beleuchten, was wir täglich in unserer Praxis der Tomatis-Methode antreffen. Hier sein Inhalt. Wir wollten den oralen Kontext der Äußerungen von Doktor TOMATIS bewahren, um für viele den informellen Rahmen und das Ambiente wiederherzustellen, in denen sich dieses Seminar abspielte.


I. — Neurophysiologische und symbolische Aspekte der Zeichnung

Wir werden heute unsere Studie auf die Zeichnungen zentrieren. Ich glaube, wir müssen uns über die Wahl des Themas dieses Seminars freuen, denn in Wahrheit lassen wir unsere Patienten nie genug zeichnen. Wir bestehen seit etwa zwanzig Jahren auf dieser Notwendigkeit, vergessen aber leicht die Bedeutung dieses Schritts und neigen dazu, uns vom Patienten mitreißen zu lassen, der sich zu zeichnen weigert, der sich nicht gerne projiziert, ausliefert. So dass wir stets gezwungen sind, ihn dazu zu drängen. Er zieht es oft vor zu schreiben; aber wenn Schreiben eine Verbesserung bringt, ist es eine repetitive Verbesserung: Das Subjekt tritt in eine Geschichte des analytischen „Schnurrens" ein, vor allem wenn es bereits eine analytische Erfahrung gemacht hat, es verklebt uns in seinem ganzen Diskurs. Während die Zeichnung uns erlaubt, es sich projizieren zu sehen und so einen systematischen Fortschritt zu machen: Man zeichnet selten zweimal dieselbe Sache. Man kann dieselben Themen wiederfinden, aber sie sind stets elaborierter, so dass mir ein Vergleich in den Sinn kommt:

ein Geschriebenes: das ist wie eine Fistel, die sich entleert
eine Zeichnung: das ist ein Abszess, der sich entleert hat und der sich nicht erneuern wird.

Indem ich Hunderte von Zeichnungen wieder aufgenommen habe, habe ich versucht, eine Zusammenfassung der verschiedenen Themen zu machen und zu suchen, was die Symbolik einer Zeichnung im Rahmen unseres Fachgebiets bedeuten könnte.

Zunächst, was ist ein Symbol? Was ist ein Symbol auf neurophysiologischer Ebene? Wie es erklären? Was zeigt es an? Was bedeutet es?

Das ist schwer zu definieren. Ich erinnere Sie daran, dass bereits eine Studie der Zeichnungen Erwachsener gemacht wurde und eine Statistik über die Häufigkeit der Anzahl der Zeichnungen pro Etappe und der Anzahl der Themen pro Phase. Wir haben folgende Zahlen erhalten:

ETAPPE MKR MF/MS KGB VOSP SPR
% Zeichnungen 18 40 20 12 10
Anz. Themen 7 10 7 5 7

MKR = Vorbereitende Phase, gefilterte Klänge • MF/MS = Intrauterine Phase, in Musik oder gefilterter Mutterstimme • KGB = Klangliche Geburt • VOSP = Vorsprache • SPR = Sprache

In der sprachlichen Phase „trocknet" die Zeichnung aus: Wenn das Subjekt spricht, braucht es nicht mehr zu zeichnen. Wenn es zur Verbalisierung gelangen kann, ist das ein Zeichen, dass alles gut geht.

Wenn wir diese Zeichnungen in ihrer Gesamtheit untersuchen, sehen wir, dass wir in Gegenwart einer Thematik sind, die für jede Etappe spielt. Es bestehen Arten von Themen, die stets dieselben sein werden und die bei jedermann reproduziert werden. Mit anderen Worten, in Funktion dieses Ensembles wissen wir ungefähr, in welcher Periode der Behandlung unter dem Elektronischen Ohr wir uns befinden. Besser noch, das Subjekt zeigt uns beim Zeichnen, ob wir zur folgenden Etappe übergehen sollen. Daher das Interesse der Zeichnung, da sie es ist, in Wahrheit, die die auditive Pädagogik lenkt.

Wie sind wir dazu gelangt zu sehen, dass sie diese audio-vokale Erziehung lenkte? Nun, einst, wenn die Leute mit ihren Sitzungen begannen, ließen wir sie zeichnen, aber wir legten ihnen ein gewisses Schema auf, indem wir dachten, dass man einige MKR-Sitzungen machen müsse, eine gewisse Anzahl von MS, einige KGB-Sitzungen… In Funktion dieser Strategie haben wir Zeichnungen gesammelt, bis zu dem Augenblick, in dem wir uns gefragt haben, ob wir nicht in Wahrheit einen bestimmten Weg auferlegten, ob wir nicht insbesondere eine vorzeitige Geburt provozierten, als würden wir fast systematisch eine Zangengeburt machen zum Beispiel. So dass wir in der Folge in Funktion der Zeichnungen den Aufruf des Subjekts zur folgenden Etappe abgewartet haben. Nun zeigt sich, dass wir dieselben Zeichnungen wiedergefunden haben, die wir bei den auferlegten Behandlungen gesammelt hatten. Dies hat uns zu dem Wissen geführt, dass von Zeit zu Zeit ein Subjekt es vorzog, lange in mütterlicher Stimme, in gefilterten Klängen zu bleiben, anstatt gezwungen zu sein, in eine Geburtsdynamik einzutreten zum Beispiel. Doch die Zeichnungen bleiben dieselben je nach den Etappen, so dass wir bestimmen konnten, dass es, wenn ein Geburtsaufruf erfolgte zum Beispiel, durch eine wohldefinierte Thematik, wir dahin geführt waren, die klangliche Geburt zu programmieren. Es ist also das Subjekt, das zu gebären verlangt, und nicht wir, die die Geburt auferlegen. Doch, ich wiederhole, die Zeichnungen bleiben dieselben auf thematischer Ebene.

Rundgang durch die Literatur zu den Zeichnungen

Um zu versuchen zu verstehen, was vor sich ging, habe ich versucht, mich in das Studium der Zeichnungen zu vertiefen und zu sehen, was zu diesem Thema geschrieben wurde.

Zunächst ist es interessant festzustellen, dass praktisch nichts über die Zeichnungen Erwachsener geschrieben ist. Hingegen gibt es zu den Kinderzeichnungen eine wichtige Literatur… Für jene, die sich dokumentieren wollen, hier zusammenfassend, was man finden kann:

  • 1950, NAVILLE: 404 Dokumente, Bücher, Artikel und anderes über die Kinderzeichnungen

  • 1962/63, STORA René: 400 weitere Dokumente.

Mit anderen Worten, Sie haben 800 Dokumente zur Hand, die Ihnen erlauben werden zu lesen, was zu den Kinderzeichnungen gemacht wurde.

Beim Durchblättern dieser Schriften werden Sie ziemlich überrascht sein festzustellen, dass sie nichts mit dem zu tun haben, was wir tun. Und ich denke, dass die Dynamik der Zeichnung, die wir bringen, von großem Interesse sein kann, sowohl für uns als auch für gewisse andere Spezialisten.

Wenn man die von diesen Autoren beschriebenen Phasen untersucht, sieht man, dass es eine evolutionistische Theorie gibt. Es handelt sich um eine Epoche, in der man dachte, dass das Kind im Wesentlichen wie der Primitive zeichnete und in der man Beziehungen zwischen den Kinderzeichnungen und den primitiven Zeichnungen der Afrikaner zum Beispiel herstellte. Es gibt eine ganze Schule, der Kurchtner, der große Pädagoge von München, Lampert, der Anthropologe usw. angehören. Der für uns Markanteste ist Luguet, der dieselben Ziele hatte und ungefähr alles etabliert hat, was zu den Kinderzeichnungen in Frankreich gemacht wurde. Sein Werk verdient kaum, durchblättert zu werden…

Es gab sodann eine interessante Bewegung: und dort nähert man sich dem, was Madame Nicoloff mit den behinderten Kindern macht, die ich bei ihr gesehen habe. Es ist die psychologische Bewegung, eingeführt durch die Arbeiten Wallons.

Der neuro-physiologische Zugang

Ein anderer Zugang, der uns ganz besonders interessiert, ist der neuro-physiologische Zugang:

Ich habe ein Objekt schematisiert. Ich habe es so einfach wie möglich genommen (Schema I). Wie kann man dieses Objekt zum Symbol führen? Ich habe ihm ein Nervensystem gegenübergestellt. Sie alle sind nun ein wenig in dieser Art Zugang geübt.

Die Hauptelemente sind folgende (Schema II):

  • der Kortex

  • der Thalamus, in der Tiefe mit den genikulären Kernen, auf der Höhe des Pulvinars im hinteren Teil: der äußere und der innere

  • die Brückenkerne

  • die bulbäre Olive

  • der rote Kern mit seinen beiden Kernen: dem zentralen und dem äußeren

  • der Kern des zerebellären Dachs

  • das Kleinhirn

  • der Embolus und der Globulus

  • der Nucleus dentatus.

Der vestibuläre Integrator

Sie erinnern sich, dass vor dem dritten Monat des intrauterinen Lebens es der Vestibül ist, der sich ganz besonders entwickelt. Es handelt sich also um eine im Wesentlichen vestibuläre Progression (Schema III). Ich erinnere kurz an die Verbindungen des Vestibüls und ihre Reaktionen:

Der Vestibül führt sofort die vier bulbären Kerne ein, die den gesamten Körper auf muskulärer Ebene steuern werden. Die Antwort vollzieht sich sodann durch die Kerne von Flesching und von Gowers, die sich auf das Kleinhirn projizieren. Von dort gibt es eine Antwort durch den Dachkern direkt zum Vestibül: Es gibt also eine Rückmeldung des Körpers zum vestibulären Apparat.

Der Vestibül ist so jederzeit über die Injektion informiert, die er selbst im Körper produziert hat: Es gibt Gegenrückwirkung. Um all diese Antworten zu verfeinern, besteht dank des Kerns von Gowers eine Rückverbindung ebenfalls durch den roten Kern in seinem zentralen Teil, der erneut in den Körper durch die vestibulären spinalen Bündel zurückkehrt, hier rubro-spinale, die sich den spinalen-vestibulären anschließen. Ein anderes Bündel geht sodann zur Olive, um dieselbe Gegenrückwirkung zu geben. Ohne weiter ins Detail zu gehen, präzisiere ich Ihnen jedoch, dass eines der Bündel gekreuzt ist, das andere nicht.

Wie dem auch sei, dank dieses doppelten Kreises wird der Vestibül eine verfeinerte Wirkung in all seinen Antworten haben. Dies bereitet sich sehr früh auf intrauteriner Ebene vor. Ich erinnere Sie daran, dass von den ersten Tagen der Empfängnis an das vestibuläre System sich einrichtet und in seiner Funktion vor dem dritten Monat des fötalen Lebens endet. Mit anderen Worten, es gibt bereits eine Ausarbeitung des Körperbildes, eine Art Eindringen des Vestibüls in das körperliche System.

Der visuelle Integrator

Bei der Geburt wird das Auge beginnen, in Funktion zu treten und den Vestibül in seinen Dienst zu nehmen. Der visuelle Integrator richtet sich ein, im Anschluss an den vestibulären Integrator (Schema IV). Er geht von der Netzhaut aus, projiziert sich auf den Teil des Pulvinars, hinteren Teil des Thalamus, und wird das okzipitale Areal durchfluten. Von dort geht ein tekto-spinales Bündel aus, das die Elemente des Vestibüls direkt erreichen wird, um dessen Wirkung in den Regulationsbefehlen zu verstärken. Doch für eine gewisse Zeit, scheint es, ist es das Auge, das den Körper zu seiner Verfügung stellen wird.

Der cochleäre Integrator

Bald erscheint die Cochlea. Der Vestibül greift mehr in die motorische Funktion des Körpers ein, während die Cochlea spezialisierter im sensorischen Teil ist (Schema V). Es gibt zwei Kerne: zentraler und dorsaler. Von dort gehen Bündel aus, die ebenfalls zum Pulvinar im hinteren Teil ziehen und sich sodann auf das temporale Areal projizieren. Sie gehen durch das Bündel von Turk-Meinert zu den Brückenkernen. Sodann treten die ponto-cerebellären Bündel ins Spiel, dann die zerebello-dentalo-thalamischen, dann die thalamo-kortikalen. Man kehrt hier erneut zu den Brückenkernen zurück, und man hat dann einen geschlossenen Kreis, der cortico-ponto-cerebello-dentalo-thalamo-kortikal ist, und so weiter. Doch jedes Mal gibt es ein Bündel, das sich auf den äußeren rubrischen Kern des roten Kerns projiziert und das die vestibulären Fasern erreicht. Es wird sich also mit dem Vestibül assoziieren und ein Ganzes bilden. Dieser Prozess, der die Memorisierung einschaltet, wird ein Gedächtnis der körperlichen Ganzheit geben. Ich erinnere Sie daran, dass das Gedächtnis nicht im Wesentlichen kortikal ist: Es ist gewiss im ganzen Gehirn, im ganzen Nervensystem, aber durch den Vestibül ist es in allen Muskeln und, durch die folgenden Antworten, im ganzen Sinnesapparat.

Wenn man viel weiter geht, erscheint bald ein weiteres Sensibilitätsbündel: das Bündel der oberflächlichen Sensibilität, dies fügt sich der tiefen protopathischen automatischen Sensibilität an. Die viel elaboriertere und feinere Sensibilität wird so vestibulo-thalamische und thalamo-kortikale Bündel geben, die sich, sie, auf das vordere parietale Areal projizieren werden.

Ich präsentiere hier ein Schema der Windungen (Schema VI): alles ist in Stellung, während gleichzeitig diese Forderung nach externer Sensorialität auftaucht, die dazu bestimmt ist, die assoziierte Bewegung zu gewährleisten; das Pyramidenstrang richtet sich ein, mit insbesondere all dem, was mit der Sprache zu tun haben wird, in Projektion auf die kortikalen Areale: der Larynx — die Zunge — die Gesichtsmuskeln — der Daumen und der Zeigefinger, die Hände, die Schulter — sehr wenig Projektion für den Körper — die Hüfte — das Knie usw.

Es gibt also das motorische Areal, das adäquate sensorielle Areal und die oberflächliche Ebene, die gleichzeitig gewährleistet wird.

Ich möchte noch ein Wort sagen, indem ich dieses kleine Bündel evoziere, das von den vestibulären Kernen ausgeht, das aufsteigt und das so viel Bedeutung für uns hat. Es wird ebenfalls vom genikulären Bündel gesteuert. Es handelt sich um das Pyramidenstrang, der vom Vestibül ausgehend zugleich das sechste, das vierte und das dritte Hirnnervenpaar steuert, das heißt das Auge. Mit anderen Worten, das Auge wird von der Cochlea übernommen. Während es sich zunächst des Vestibüls bemächtigt hatte, geschieht nun das Umgekehrte: Es ist die Cochlea, die erlaubt, zu den höheren Stadien der symbolischen Integration zu gelangen, das heißt: die Benennung.

Die platonische Definition des Objekts

Ich habe versucht, dies auf eine andere Weise zusammenzufassen, um den kortikalen funktionellen Prozess gegenüber dem Objekt gut zu zeigen. Was wird also vor sich gehen? Ich nehme das Objekt wieder auf (Schema I). Um ein Objekt zu definieren, gibt es mehrere Mittel, und ich denke, das beste ist, zur platonischen Definition zurückzukehren.

Ich erinnere Sie daran, dass Platon im Kratylos behauptet, dass sich jedes Objekt definiert durch:

  • eine Form, die man durch Zeichnen imitieren kann

  • eine Farbe, die man durch Färben imitieren kann

  • ein Volumen, das man durch Skulptieren imitieren kann

  • einen Namen, den man durch Benennen imitieren kann

Platon präzisiert auch, dass man zu einem sehr hohen Niveau der Sensibilität gelangen muss, um alle diese Stufen zu berühren:

  • in der ersten muss man Zeichner sein

  • in der zweiten muss man Maler sein

  • in der dritten muss man Bildhauer sein

  • in der vierten muss man ein Mensch des Logos sein, ein Gesetzesmensch im griechischen Sinne des Wortes.

Mit anderen Worten, nach Platon scheint es, dass zwei Menschen des Logos, mit derselben Sensibilität ausgestattet, vor dasselbe Objekt gesetzt, dazu gelangen würden, denselben Namen zu bestimmen. Für uns, die wir von Durchlassbändern, von neurologischen Gegenrückwirkungen gegenüber den akustischen Impedanzen der Orte sprechen, erscheint uns dies plausibel. Während De Saussure sich vor solchen Prozessen behindert findet. Er versteht nicht und schließt daraus, dass die Benennung im Wesentlichen ein soziologisches Phänomen sei: Wie kann nämlich ein Tier auf der einen Seite der Grenze „Ochse" heißen und auf der anderen Seite „ox"?

Nun, es ist wahr, dass, da die neurologischen Antworten auf die Impedanzen des Ortes nicht dieselben sind, die tiefe Antwort nicht dieselbe ist. Es bestehen Konsonantenmutationen, es bestehen jede Menge Dinge auf der Ebene der sprachlichen Transformationen, die gewisse Phänomene erklären können. Ich denke, dass Platon hier Recht hatte: Es gibt eine Art Gegenrückwirkung des Objekts auf den Körper, als ob das Objekt zu einem bestimmten Zeitpunkt Impulse auf den Körper aussende.

Seit Epikur dachte man, es sei umgekehrt, der Körper sei es, der Strahlen auf das Objekt aussende, das sie empfing. Nun weiß man, dass es das Licht ist, das das System transportiert, aber in Wahrheit, einige Details ausgenommen, ist es wohl dasselbe Spiel, das sich vollzieht.

Evolution des Objekts durch die Alter

Wir haben also ein Objekt, das sich definiert wie zuvor ausgedrückt, und ihm gegenüber einen Körper, der seit der Empfängnis bis zum Erwachsenenalter im Werden ist (Schema VII).

Wallon hat visuelle und kinetische Daten eingeführt. Tatsächlich sieht man bei gewissen Behinderten, dass von Zeit zu Zeit die Zeichnung ein Impuls ist: Es scheint, dass das Kind am Anfang seinen Körper nicht beherrscht, es wird durch Impuls handeln, indem es sein vestibuläres System einbringt. Sodann wird sich das Sehen hinzufügen, das den Vestibül steuern wird, und dann später wird das Kind dahin gelangen, weiter in einer anderen Symbolik zu gehen.

Es besteht eine andere Bewegung: die psychoanalytische Bewegung, der Madame Morgenstern gefolgt ist, die die Zeichnungen der Problemkinder, der psychotischen Kinder untersucht hat. Ihre Arbeiten wurden später von Dolto unter dem Impuls von Lafforgue wieder aufgenommen. Sie haben daraus eine gewisse Therapie abgeleitet, indem sie den Akzent auf die ganze dialektische Dynamik Freuds, Adlers und Jungs gelegt haben, die eine Dynamik bewusst-unbewusst ist.

Für die Schule von Dolto scheint es, dass die Zeichnung ebenso viel bringe wie der Traum, es wäre eine Art Tagtraum, den das Kind macht. In Form von Spiel versucht man nicht nur, es zum Zeichnen zu bewegen, sondern eine Therapie daraus zu machen, und Sie werden ziemlich enttäuscht sein bei der Lektüre all dessen, was geschrieben wurde. Das Buch von Dolto ist gewiss zu lesen, denn es bringt wichtige Elemente, aber die analytischen Interpretationen, insbesondere jene des Baumes, sind sehr fragwürdig. Sie wissen, wie sehr wir an der Zeichnung des Baumes interessiert sind. Für Dolto ist der Baum das Bild des Vaters… Sie sehen, dass wir sehr weit von unserer Konzeption entfernt sind, die sich auf ein intrauterines Bild bezieht. Es gibt also dort etwas, was im Widerspruch zur Realität zu sein scheint. Letztlich ist es schwer, vom Symbol zu sprechen, da jeder interpretieren will, und ich frage mich immer, ob es nicht der Analytiker ist, der sich projiziert, und nicht der Patient selbst.

Der Zugang der Audio-Psycho-Phonologie

Sodann haben Sie einen anderen Zugang, der jener der Audio-Psycho-Phonologie ist. Ich erinnere Sie daran, dass es der Verlauf der Behandlungen ist, der das wesentliche Element dieser Interpretationsarbeit ist. Es handelt sich um einen im Wesentlichen dynamischen Zugang. Er muss uns, denke ich, eine neue Dimension der symbolischen Interpretation bringen, im Wesentlichen durch eine Art evolutiven neuro-physiologischen Wegs, und das seit der Empfängnis. Es gibt also dort etwas, was ganz anders ist als die gewohnten Zugänge. Die neuro-physiologische Stütze, die wir bringen, ist tröstlicher und in jedem Fall euphorisierender für den Therapeuten, der den Patienten begleiten wird, in dem Wissen, dass er beim Voranschreiten zwei Dinge zu berücksichtigen hat:

  • zunächst die Entwicklung des Nervensystems

  • sodann die systematischen Schichten, die auf neurologischer Ebene berührt werden.

Bevor ich erkläre, was die Symbolik sein kann, habe ich versucht, die neurologischen Schnitte maximal zu schematisieren, die dem zu entsprechen scheinen, was vor sich geht.

Erinnern wir also ein weiteres Mal an die Memorisierungsprozesse, die nicht nur den kortikalen Teil betreffen, sondern auch das Gesamtnervensystem und folglich den Gesamtkörper in seinen motorischen und sensorischen Teilen.

Entwicklungsetappen gegenüber dem Objekt

Ich habe versucht, gewisse Etappen zu differenzieren (Schema VII):

  • man hat zunächst den Embryo-Fötus: man weiß, wie wichtig das ist

  • man hat sodann denjenigen, der nicht spricht: das Kind oder Infans

  • dann hat man das junge Kind

  • dann den Jugendlichen

  • und schließlich den Erwachsenen.

Der Embryo-Fötus gehorcht ganz besonders dem Vestibül. Bereits im Bauch seiner Mutter tritt der Vestibül in Funktion vor dem dritten Monat des intrauterinen Lebens. Er wird das gesamte Nervensystem durchdringen und zu einem bestimmten Zeitpunkt eine tiefe Somästhesie fabrizieren. Das gesamte Körperbild beginnt sich so aufzubauen, und dank dem wird das Kind eine gewisse automatische Haltung einnehmen können, die ihm später erlauben wird, sich hinzusetzen, aufzustehen, zu gehen, in eine Dynamik einzutreten, deren Wirkungen wir auf das Gesamt der Sprache kennen: Es wird babbeln können, die ersten Worte aussprechen, die ersten Sätze, um sodann bis zum Diskurs des Jugendlichen und des Erwachsenen zu gehen und um am Ende des Wegs zur Befreiung des Denkens jenseits des Wortes zu gelangen.

Doch sehr rasch, beim jungen Kind nach der Geburt, wird sich das Auge des Ganzen bemächtigen und eine tiefe Somästhesie produzieren, die erlauben wird, den Körper zu steuern. Eine ganze visuelle Erziehung vollzieht sich dann. Das Ganze ist, sich davon befreien zu können.

Dort sieht man das Objekt: aber dieses Objekt existiert nur für denjenigen, der es sieht. Es ist schwer, dem anderen die Information mitzuteilen, die man soeben empfangen hat, da es zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Möglichkeit eines Vehikels auf verbaler Ebene gibt. Dann greift die Cochlea ein, die bereits ihre neuronalen Netze während ihres pränatalen Cursus vorbereitet hat. Sie beginnt sich nach dem Vestibül zu entwickeln und tritt in Funktion ab dem viereinhalbten Monat des intrauterinen Lebens.

Sobald es die Cochlea gibt, sieht man eine oberflächliche bewusste epikritische Somästhesie erscheinen, die sich der tiefen automatischen Somästhesie bemächtigen wird und die ebenfalls das Auge unter ihre Herrschaft setzen wird, zugleich erscheint das Befehlsbündel: das Pyramidenstrang (Leitbündel). Dies alles schreitet in einer Art Inbetriebsetzung voran, die durch die fortschreitende Myelinisierung charakterisiert ist. In dem Maße, in dem die Myelinisierung sich vollzieht, wächst das Gehirn nicht in der Zellzahl, sondern im Volumen und in der Funktion.

Realisierung der Etappen: Zeichnung, Malerei, Skulptur, Sprache

Was geschieht also auf der Ebene der Realisierung der verschiedenen Stockwerke in Bezug auf das Objekt? Sobald das Auge fertiggestellt ist, sobald das Pyramidenstrang in Gang kommt dank der tiefen und automatischen Somästhesie, wird man beginnen können zu zeichnen, sodann zu malen, dann zu skulptieren und schließlich zur Sprache zu gelangen. Sobald die Cochlea erscheint, ist das gesamte System realisiert. Die Sprache erlaubt uns so, eine integrierte Information zu transportieren und sie jenseits aller Systeme zu nutzen.

Es ist wahr, dass man mehr oder weniger verschiedene Skulpturen realisieren und beobachten kann, wie für die Sprachen. Wenn man zum Beispiel eine afrikanische Skulptur oder Zeichnung sieht, ist das völlig anders als eine griechische Skulptur. Ebenso verhält es sich mit der Sprache. Wir sind in Gegenwart einer ganzen Dynamik, die stets mit dem vestibulo-cochleären Ensemble verbunden ist.

Wenn man schaut, was sich auf der Ebene des Gehirns abspielt, sieht man, dass es Integrationsstockwerke gibt. Diese Integration besteht am Anfang einfach in einer Engrammation, das heißt in einer Sammlung von Informationen, die sich auf der Ebene der vestibulären und cochleären Kerne situieren können, um zu beginnen, mit dem gesamten körperlichen Ensemble zu spielen. Doch es gibt einen Ausbruch auf der Ebene des Gehirns, wenn dieses beginnen wird, in Funktion zu treten, und erlauben wird, Reproduktionen zu machen:

  • es gibt eine sogenannte ikonische Reproduktion: das ist eine Zeichnung, die eine Bedeutung haben wird

  • es gibt eine viel näher an etwas Abstraktem liegende Reproduktion, die das Zeichen ist: das wird der Buchstabe sein

  • sodann gibt es all das, was die Kunst oder die künstlerische Reproduktion ist.

All dies geht im Voranschreiten mit dem Alter.

Das Kind zeichnet einen Baum: Es behauptet, dass es ein Baum sei; wenn es ein Haus ist, sagt es, dass es ein Haus sei. Es ist natürlich angebracht, die gesamte zugrunde liegende Symbolik zu berücksichtigen.

Später tritt das Kind in den Lernprozess ein. Wenn Sie einen Chinesen nehmen, werden Sie zum Beispiel sehen, dass er, um von einem „Mann" zu sprechen, ein Männchen zeichnet. Wenn er von der „Hausfrau" sprechen will, zeichnet er ein Subjekt mit einem Besen in der Hand usw. Es gibt also eine ganze ikonische Darstellungsgeschichte.

Sodann erscheint der Buchstabe, um dieselbe Bedeutung einzuführen, aber indem er eine viel größere Verbesserung bringt und zugleich den Vestibül, die Cochlea und das Auge einbringt.

Dann gibt es die Kunst, die viel elaborierter sein kann und die von Zeit zu Zeit riskiert, ihre Symbolik zu verlieren.

Das gesamte Ensemble dieser Reproduktionen besteht letztlich darin, einen Realismus zu erreichen, der bis zur Abstraktion gehen kann. Ein abstrakter Strich kann einen äußerst tiefen Realismus haben: Wenn Sie einen Strich Hartungs nehmen, wenn er eine kosmische Dimension zeichnen will zum Beispiel, hat das ebenso viel Wert wie derjenige, der sich amüsiert, Wolken am Himmel zu zeichnen oder Punktierungen, um den Weg eines Sterns am Himmel darzustellen. Mit anderen Worten, die Abstraktion ist noch kein Symbol. Die Abstraktion ist eine elektive Wahl an einem der Striche eines Realismus, der noch evokativ ist, aber das ist noch nicht echtes Symbol.

Was ist das Symbol?

Wenn man das Glück hat, etwas durch diesen ganzen Lebensweg gezeichnet zu haben, es integriert zu haben und zugleich die Parallele des Erlebens mit dem Objekt dieser Realisierung wiederzufinden, gelangt man zu einem symbolischen Bild. Die Evokation des „gelebten Mit" des Objekts ist die Symbolik.

Zusammenfassend habe ich die verschiedenen Elemente in einem einzigen Schema dargestellt (Schema VII). Sie haben so:

  • das Objekt mit seinen Formen, seiner Farbe, seinem Volumen

  • den Körper, der sich gegenüber diesem Objekt befinden kann mit der Entwicklung in der Zeit

  • in Funktion der Zeit, die Intervention des Vestibüls mit einer Gegenrückwirkung des Auges, die eine tiefe Somästhesie gibt

  • die Intervention der Cochlea mit einer Gegenrückwirkung der oberflächlichen Somästhesien.

Es gibt ein ganzes Spiel, das dank des Pyramidenstrangs einen Befehl für die Zeichnung, für die Farbe, für die Skulptur mit sich bringen wird; die Cochlea wird den Gipfel der Benennung durch die Sprache bringen.

Die Kriterien Platons schreiben sich also wie eine Art progressiver Genetik des Kindes gegenüber dem Objekt ein.

Das vom Fotoapparat gesehene Objekt vs. das symbolische Objekt

Ich nehme den Begriff dessen wieder auf, was das Symbol ist. Ich betrachte erneut ein Objekt. Dieses Objekt wird eine Art Dialektik mit dem Körper haben. Diese Dialektik wird fast vestibulär bleiben. Es ist eine strukturierende Dynamik, aber sie ist unilateral. Es ist der Einfluss des Objekts auf den Körper, und dort operiert der Körper ein wenig wie ein Fotoapparat: das Objekt drängt sich in dem auf, was es ist.

Das Kind sieht ein Objekt und reproduziert es, Punkt zur Linie: Das ist es, was ein Fotoapparat tut. Sodann gibt es einen Dialog mit dem Objekt. Dieser Dialog gibt eine zweite Dynamik, die eine parallele strukturierende Dynamik ist, wobei jedes der Elemente einen Einfluss auf das andere hat. Es ist der Körper, der sich in seinem Erleben mit dem Objekt einschaltet, und dort handelt es sich um die symbolische Evokation.

Im Rahmen des vom Fotoapparat reproduzierten Objekts befinden wir uns in einem im Wesentlichen vestibulären Bereich, das heißt viel automatischer. Hingegen im Fall der Dialektik zwischen dem Objekt und dem Körper ist es die Cochlea, die auf höherer Ebene eingreift. Hier richtet sich eine tiefere Dynamik ein, und der Körper spielt in Funktion:

  • seines Erlebens

  • des Augenblicks des Erlebens

  • des Objekts

Beispiele symbolischer Evokation

Ich gebe Ihnen einige Beispiele (Schemata VIII und IX). Ich nehme einen Baum. Sie erinnern sich an die Bedeutung des Baumes für uns. Der Baum kann auf eine im Wesentlichen vestibuläre Weise reproduziert werden: Sie haben einen schönen Baum vor sich und Sie zeichnen ihn: Sie sind so ein guter Fotoapparat.

Nun betrachten wir die embryo-fötale Progression mit all den Ähnlichkeiten, die glauben lassen, dass es ein Baum sei: Es gibt die Plazenta, die Nabelschnur, die Krone, die den Fötus darstellt. Diese Krone wird sich peu à peu entfalten. Die maximale Entfaltung entspricht der Beziehung mit dem Kosmos, und in diesem Augenblick ist es die Symbolik des Kreuzes, die erscheint. Die Vertikalität der Nabelschnur und die Parallele zum Boden markieren die Bedeutung der Spannweite des Systems. Das Kreuz ist in der Tat ein Baum, maximal aufgeplatzt, dessen Krone das Universum selbst wäre. Hier eine Symbolik.

Anderes Beispiel, andere Symbolik: die Höhle. Wenn ich vestibulär bleibe, also ein Fotoapparat, sehe ich eine Höhle: Ich zeichne also eine Höhle. Wenn ich nun in Funktion des Körperbildes integriere, werde ich eine Sphäre sehen. Der Fötus berührt jederzeit die Uteruswand, und das Kind wird später eine Sphäre zeichnen. Diese Sphäre entspricht dem Uterus oder dem Kopf. Man wird in der Folge sehen, dass der Kopf der Mutter und der Uterus sich überlagern werden. Dieser Kopf wird zwei Augen, einen Mund haben können, und man wird das Haus mit zwei Fenstern und der Tür finden. Das Ganze wird am Anfang geschlossen sein und sich sodann zur äußeren Welt öffnen. Sodann wird es durch eine Festung in Funktion der Haltung der Mutter dargestellt werden können: Es wird eine singende Kirche sein können, man wird so dieselbe Mutter wiederfinden, die spricht. Man kann auch die Symbolik der Erde bis zu einem schwingenden Kosmos antreffen…

Auf der anderen Seite gibt es die Sphäre und die Höhle, die resonieren, und Sie finden die mütterliche Stimme und die Stimme im Allgemeinen wieder. Mit anderen Worten, ich kann mich amüsieren, eines der Elemente zu nehmen, die dort sind, und den gesamten Prozess neu zu machen.

Ich weiß, dass, wenn ich ein Haus sehe, ich die gesamte Symbolik nachzeichnen und ich fast den gelebten Augenblick kennen können werde, die Verwandlung des Erlebens.

Solange ich im Stadium der Höhle bin, befinde ich mich im embryo-fötalen Stadium. Sodann werde ich beginnen, den Kopf bei der Geburt in Form eines Hauses zu finden. Da ist es noch das Kind, das nicht spricht: solange das Haus erloschen ist, gibt es keine Kommunikation mit der Sprache; sobald es sich entzündet, erscheint das Bild des Lichts, das andere Bild als die Mutter usw. Man sieht die Dynamiken der mütterlichen Spannung ankommen, eine Art geborstenes Bild der Triebe der Mutter mit der Symbolik des Vaters und dem kosmischen Bild.

Es besteht ein zweites Phänomen, das jenes der Höhle ist. Das erinnert an den Mythos der Höhle von Platon, mit denselben Systemen. Mit anderen Worten, es gibt entweder eine materialisierte oder tierische Reflexion oder eine reflexive Dynamik.

Anderes Beispiel: das Licht. Sie haben gesehen, dass sich die Zeichnungen von Zeit zu Zeit „entzünden". Nun, das Licht gibt das Umgekehrte von allem, was dunkel ist, oder das Umgekehrte von allem, was Wasser ist: Das ist das Phänomen der Geburt. Ein Haus, das beginnt, beleuchtet zu sein: Das ist das Erscheinen der Sprache, das ist ein anderer als die Mutter, der auftaucht, das ist der Vater. Der Vater ist derjenige, der spricht, daher die Sprache. Hier also all die symbolischen Kettenglieder.

Es gibt auch das solare Bild, die solare Trajektorie, und man findet das väterliche Bild in der Sonne wieder. Es gibt andererseits das Umgekehrte der Höhle mit Wasser, ebenfalls Ausdruck der Geburt, und das ist der Regenbogen. Das ist der Mythos des Mose, der aus dem Wasser herauskommt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt erleuchtet sich das Licht, sobald das Kind in den Geburtsprozess eintreten will: Man wird eine Höhle mit einem sehr schönen gelben Fleck sehen, das ist alles; oder dann eine Lampe, eine Sonne, nichts weiter.

Ich habe ein anderes symbolisches Bild genommen: die Vertikalität. Sie ist schwer zu definieren. Das Kind wird eine Vertikale zeichnen, wenn es nichts anderes hat als einen Vestibül. Für uns im Gegenteil wird man dann Energien sehen: Aufstiegsenergie oder dann kosmisches Bombardement. Je größer die Sensibilität ist, desto mehr gelangt man zu komplexen Ausarbeitungen. Man wird die Sensibilität für die Chakren wiederfinden, die die Inder so sehr definiert haben. Man findet sie in den Zeichnungen wieder.

Der Phallus, der Baum, die Nabelschnur

Untersuchen wir nun, was während der Sitzungen audio-vokaler Erziehung vor sich geht. Ich habe versucht, Ihnen durch einige schematische Striche zu präsentieren, wie wir zur Symbolik der Zeichnung gelangt sind. Ich erinnere Sie daran, dass ich vor Jahren einem Kind gegenüberstand, das mir einen schönen Phallus gezeichnet hatte: Sie musste zwei oder drei Jahre alt gewesen sein. Es war ein kleines Mädchen, das nicht sprechen wollte, eine leichte Autistin, die rasch zu babbeln begonnen hatte und das Recht hatte, wie alle Kinder, wann sie wollte in mein Konsultationsbüro einzutreten. Ich war dabei, Korrespondenz zu erledigen, sie hat sich dann neben mich gesetzt und mich gebeten zu zeichnen. Ich habe ihr dann einen Stift gegeben, und sie hat mit der Virtuosität einer Künstlerin einen fantastischen Phallus gezeichnet. Ich wusste, dass sie mich bald nach der Beurteilung dessen fragen würde, was sie zeichnete. Sie sagte mir so: „ist das schön?" Ich antwortete ihr „ja, ja!" Ich habe mich im Grunde gefragt, was sie wohl denken konnte, als sie das zeichnete.

Nach Freud hatte sie sicherlich einen Phallus gesehen. Das schien mir etwas früh. Wenn ich mich auf Jung bezog, hatte sie einen Phallus in den Archetypen wiedergefunden. Das befriedigte mich auch nicht mehr. Ich habe mich dann gefragt, ob wir nicht, die einen und die anderen, in mehr oder weniger aberrante Interpretationen getaucht waren, zentriert auf den Phallus. Schließlich hatte dieses Kind, so nahe an der Geburt und so nahe an der Geburt der Sprache, die sich nicht strukturierte, nicht eine andere Sicht der Sache? In diesem Augenblick arbeitete ich viel an der Dynamik des intrauterinen Lebens, und ich dachte, dass es vielleicht eine Vision des Uterus war. Das Schema, das sie gemacht hatte, war sehr elaboriert. Sie hatte also ein phallisches Element gezeichnet mit der Eichel im oberen Teil, und in der Tat habe ich mich gefragt, ob es nicht die Nabelschnur mit ihrer plazentaren Implantation war und, oben, ein Entwurf des Bildes, das sie von ihrem Körper haben konnte während des fötalen Lebens, in dem Augenblick, in dem der Vestibül beginnt sich auszuarbeiten. Der beste Beweis dafür ist, dass einige Zeit später die Zeichnung ein anderes Aussehen angenommen hat, mit Vergrößerung der Krone. Wir sind es, die durch Sprachmissbrauch das einen Baum nennen werden.

Dieser Zugang scheint mir interessant, umso mehr, als überall auf der Welt, auch wenn es keinen Baum gibt, die Kinder dieselben Dinge zeichnen. Mitten in der Wüste zeichnen sie dieselben Schemata. Die Vorstellung dieses Baumes ist also wohl vor der Geburt engrammiert, wohl vor der Beziehung mit der äußeren Welt. Es ist, weil man in einem Uterus gelebt hat, weil alle Menschen durch diesen Kanal gegangen sind, dass sie dieselben Dinge zeichnen, seien es die Eskimos in Alaska oder die Beduinen in der Wüste. Man findet dieselben Zeichnungen wieder, während es in dieser Natur keine Bäume gibt.

Wenn man fortfährt, bemerkt man, dass der Baum sich im Laufe der Sitzungen unter dem Elektronischen Ohr entwickeln wird (Schema X). Das Bild präzisiert sich und wird immer elaborierter. Man kann das Bild des Embryos haben, mit seinem Kopf und seinem Schwanz, seiner Nabelschnur, die sich mehr oder weniger unter die Krone einfügt usw. Man kann sich vor einer Dialektik zwischen der Dicke der Schnur befinden, ihrer Lage in Bezug auf die Krone, was den Druck der Mutter auf den Fötus markiert, dem aufsteigenden oberen Teil, und wenn die Wurzeln zu stark sind, kann es eine zu große Bindung an die Mutter geben. Wenn es eine Strangulation in der Zeichnung gibt, kann man denken, dass ein Nicht-Wunsch besteht, von der Mutter zum Embryo überzugehen. Wenn wir in Gegenwart von Kindern in Not sind, kennen wir oft die Formel, in der die Mutter nichts mehr gibt. Es besteht dann eine Art Nicht-Wunsch zu leben beim Kind, der aber oft von ihm als Nicht-Wunsch der Mutter mit ihm zu kommunizieren integriert wurde, als Nicht-Wunsch der Mutter, das Kind zu lieben.

Untersuchen wir nun die Progression des Baumes. Wir sehen zunächst etwas, was sich wie ein kleiner Pilz ausarbeitet, der mit den Wurzeln wachsen wird. Es gibt hier eine Art Schnittversuch auf der Höhe der Nabelschnur; ich erinnere Sie daran, dass die Nabelschnur nicht innerviert, sondern sehr vaskularisiert ist. Die Innervation hält am Nabel an. Wenn es Interpenetration gibt, entspricht das einem tiefliegenden affektiven Problem.

Die Ausarbeitung des Körperschemas vollzieht sich progressiv. Das Ensemble scheint sich zu individualisieren, und es gibt das Erscheinen einer breiter ausgebreiteten Krone, was eine Steigerung der Energie anzeigt, als würde sich das Nervensystem strukturieren, ebenso wie das Erscheinen auf den Seitenlinien (Sie erinnern sich an die Fische) der ersten sensorischen Berührungen des oberflächlichen bewussten Apparats. Für uns Erwachsene ist die Integration als Früchte gemacht. Doch darum handelt es sich nicht.

Ich sage Ihnen das, weil ich, als ich Paris in der vergangenen Woche verließ, ein Kind untersucht habe, das einen sehr schönen Baum gezeichnet hat. Es ist ein kleiner Iraner, hochbegabt, adoptiert, der kolossale Probleme mit seinen etwas zu schwachen Eltern hat, obwohl der Vater Polizeichef ist. Man würde denken, mit einem autoritären Mann zu tun zu haben, und dennoch befehligt das Kind alle. Es ist wahr, dass es einen IQ von mindestens 150 hat. Er hat mir diesen Baum geschenkt, indem er große Kreise hineingesetzt hat. Ich habe ihn gefragt, was das sei, und ich erwartete, dass er mir sagen würde: „Äpfel!". Sie sehen den psychischen Druck des Erwachsenen, der denkt, dass es eine Integration sowohl des Baumes als auch der Früchte gebe. Er antwortete mir: „das, das sind Löcher im Himmel…" Das ist fantastisch! Wirklich, er hat Recht. Das ist die erste Berührungsempfindung, gelebt zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Körper, der sich bildet. Das sind wirklich bereits Arten von Augen, die schauen wie in Argus, der hundert Augen hatte. Es ist die erste Sensorialität seiner Haut, die sich realisiert, und er hat mir die symbolische Antwort von etwas Tiefem gegeben.

Die Entwicklung des Hauses und der Blumen

In Funktion des Baumes gibt es zunächst ein rundes Bild: Man findet die Ausgangs-Sphäre wieder; dieses runde Bild wird von Zeit zu Zeit ausgehöhlt. Es gibt sodann das Erscheinen im Inneren der Einhängung des Eies, oft in der Wand, und gleichzeitig erscheint fast immer der Vestibül und die kutane Empfindung. Dies organisiert sich, um entweder ein Kopf oder ein Haus zu werden (Schema XI): das ist der Kopf der Mutter mit den Augen und dem Mund, oder das Haus selbst, verbunden mit der fötalen Erscheinung. Man sieht sehr rasch eine Sonne erscheinen, das bereits strukturiertere Bild eines Hauses, nicht mehr geschlossen, sondern das bereits das Licht erblicken lässt. Doch dieses Licht sieht man nicht, weil es Wolken gibt. Hier ist alles offen: die Fenster sind offen, der Ausgang ist möglich, die Blumen erscheinen.

Lange Zeit habe ich nicht gewusst, was die Blumen darstellten. Es ist zwanzig Jahre her, dass ich mir den Kopf „zerbreche", um zu wissen, warum es immer Blumen gibt. Nun, eines schönen Tages hatte ein Kind das Glück, für mich die Blume und die Evokation zu zeichnen: Es waren Hände. Sie werden sehen, dass die Blumen oft fünf Blütenblätter haben, und das ist wohl die Darstellung der Hand, die dem Fötus erlaubt, zunächst seinen Körper zu berühren und peu à peu die ihn umgebende körperliche Hülle zu fühlen.


II. — Die Zeichnungen, ihre Themen durch die Etappen des Schritts unter dem Elektronischen Ohr

Wir werden ein wenig weiter in dieser Studie gehen und die Ausgangsthemen wieder aufnehmen. Es gibt Thematiken, symbolische Evokationen, immer dieselben, deren Anzahl beträgt:

  • 7 für den Musikalischen Klanglichen Rücklauf

  • 10 für das intrauterine Zuhören

  • 7 für den Geburtsaufruf

  • 5 für die Vorsprache

  • 5 für die Sprache

Sehr schematisch werde ich versuchen, Ihnen diese Übergänge darzustellen. Sie sind immer dieselben. Dies wird Ihnen helfen, sie sehr rasch zu erkennen, wenn Sie eine Zeichnung studieren müssen.

Musikalischer Klanglicher Rücklauf (MKR) — 7 Themen

Bei den ersten Sitzungen unter dem Elektronischen Ohr zeichnen die Leute banale Dinge, aber wir finden sehr oft (Schema XII):

  • ein Gesicht und vor allem das Auge (XII-a) — es ist das Auge, das systematisch erscheint, das Subjekt befindet sich also in der Phase des Sehens. Das ist das häufigste Schema.

  • das Haus in einem kleinen Eck des Blattes (XII-b)

  • geometrische Bilder (XII-c) — jedes Mal, wenn das Subjekt etwas projizieren muss und Angst hat, von seiner Projektion erfasst zu werden, wenn es Angst vor ihrer Interpretation hat, wenn es Angst vor sich selbst hat, sichert es sich immer ab, indem es geometrische Zeichnungen macht. Sie werden übrigens von Zeit zu Zeit im Verlauf der anderen Etappen einige geometrische Figuren antreffen, die insbesondere erscheinen, wenn es eine tote Zeit gibt und wenn das Subjekt abgesichert werden muss, um weiter zu gehen.

  • ein progressiver Ruf nach der Höhle (XII-e)

  • das Boot (XII-f) — man könnte erwarten, dass das den Ausgang bedeutet, aber nun denke ich im Gegenteil, dass das die Rückkehr ist. Man findet ein Wasserthema, dort wo das Boot ist. Sie wissen, dass das Boot ein Geburtsthema sein sollte gemäß der psychoanalytischen Interpretation. Man denkt, dass es die erste Vision des Kindes beim Austritt aus seiner Mutter ist: Es sieht den Mund, die Nasenlöcher und das mediane Septum; es ist eine Interpretation von Dolto, ich glaube, sie ist wahr…

  • eine ambivalente Zeichnung (XII-g): zwei Bäume, ich weiß noch nicht, warum, aber man trifft sie an.

Hier also die sieben Thematiken, die man in Hunderten von Zeichnungen in MKR antrifft, realisiert in Funktion des Genies eines jeden, seines Federstrichs, seiner Möglichkeiten. Diese selben Themen werden in Wahrheit symbolische Evokationen sein.

Intrauterine Memorisierung (MF / MS gefiltert) — 10 Themen

Sobald wir in die Phase der intrauterinen Memorisierung eintreten (Schema XIII), sind die großen Themen, die erscheinen, in der Anzahl von zehn:

  • fötale Bilder oder Höhlen mit oft roten Rändern (XIII-a)

  • Nabelschnüre (XIII-b) — das Kind bedient sich oft des Rot. Man hat auch oft fötale Bilder, die in Höhlen eingebaut sind.

  • erneut das Boot (XIII-c) mit der ganzen Wasserdynamik, die Sie bereits kennen: das U-Boot, das Subjekt im Wasser, das ist offensichtlich.

  • die „Symbolik der Mutter": das ist das Haus (XIII-d-1, XIII-d-2). Je nach Häusern können sie gut geschlossen sein, mit einer gut verschlossenen Tür. Wenn man einen Erwachsenen, der zu uns kommt, bittet, ein Haus zu machen, wenn er ein solches geschlossenes Haus zeichnet, weiß man, in welchem Stadium er ist.

  • die Vorstellung des Baumes (XIII-e-1 bis e-4) kann mit sehr interessanten Thematiken erscheinen, in MS: entweder ist es ein Baum, der noch sehr in die Mutter integriert ist, oder man spürt schon eine Kraft, die sich manifestiert. Das ist bereits eine körperliche Teilung: Das sind die Neuronen, die wachsen, als gäbe es eine Art Bewusstwerdung des Nervensystems in der Tiefe. Man kann auch einen Baum sehen, in dem man eine verstümmelte Zukunft bemerkt. Das ist also dramatisch, denn es handelt sich um ein Kind, das die ganze Zeit in Beziehung zu seiner Mutter bleiben wird. Ein anderer Fall, in dem es keine Zukunft gibt: selbst der Stamm ist abgeschnitten. Wenn wir solche Schemata haben, sind wir besorgt um das Subjekt, und unsere ganze Arbeit besteht darin, es zu redynamisieren. Das ist der Typus des Suizidalen.

  • eine geometrische Figur der Absicherung (XIII-f): ein Subjekt, das eine solche Zeichnung „losgelassen" hat, wird sich zu einem bestimmten Zeitpunkt absichern, indem es dann eine geometrische Figur zeichnet, das ist das Schema der Absicherung, das ist banal.

  • die totale Invasion des Blattes mit Erscheinen der Farbe (XIII-g), bereits gesättigter. Sie haben immer Höhlen mit einem medianen Raum und Färbung ringsum.

  • eine sehr große Zeichnung mit roter Färbung (XIII-h). Sobald es Rot gibt, manifestiert sich die Aggressivität. Diese Zeichnungen sind nicht selten. Man sieht das Subjekt, das in Bilder eintritt, die auf konfliktueller Ebene im Inneren der Uterus-Höhle erlebt wurden. Es erscheint das Blut.

  • die Gesichter (XIII-i)

  • die „Diverse" (XIII-j) — neunte und zehnte Thematik. Man kann alles Mögliche sehen, aber der Hintergrund ist gefärbt, das Weiß verschwindet immer mehr. Das sind archaische fötale Manifestationen mit abgerundeten Formen.

Wenn das Erleben glücklich ist, sieht man sanfte Farben, die Zeichnungen sind sehr leuchtend. Wenn das Schwarz dominiert und wenn die Zeichnung sodann durchgestrichen wird, weiß man, dass das Subjekt nicht mag, was es gemacht hat. Sehr oft realisieren die Patienten sehr schöne Zeichnungen, und sie zerreißen sie. Man muss da sein, um sie daran zu hindern, oder sie zerstören sie, und sie beginnen sich zu bewegen: Das ist das Zeichen, dass es eine enorme Angst gibt. Das Subjekt hat etwas zu Starkes, zu Schmerzhaftes ausgesandt, und es zieht sich zurück.

Klangliche Geburt (KGB) — 7 Themen

In der Geburtsdynamik (Schema XIV) gibt es folgende Themen:

  • das erste, das stärkste, ist der Regenbogen (XIV-a). Das ist eine Geburtszeichnung. Sie erinnern sich, dass der Regenbogen in der Schrift wahrhaft die Geburt ist. Noah tritt zu einem Zeitpunkt mit seinem Regenbogen heraus: das ist der Austritt. Das ist in Wahrheit die Brechung des Lichts.

  • das offene Haus (XIV-b). Es ist nicht mehr geschlossen, alles ist offen, man sieht den Tag, und der Weg zeigt, dass die Tür offen ist.

  • die Schlachten, die Kanonenschüsse, die Vulkanexplosion (XIV-c): das ist der Wunsch hinauszugehen.

  • der Weg, der hinauf- oder hinabgeht (XIV-d) mit den Bäumen an der Seite, die die Richtung des Aufstiegs oder des Abstiegs zeigen.

  • zwei Hügel, eine Sonne im Hintergrund oder in der Mitte und ein Baum (XIV-e): in Wahrheit ist es die Brust der Mutter eines horizontal gesehenen Körpers, es ist die Nabelschnur und der Fötus. Das ist wahrhaft die Geburt.

  • die Brücke (XIV-f) — andere Thematik, die ich hinzugefügt und nicht beziffert habe: Wenn das Kind in den Dialog mit dem anderen als die Mutter eintreten will, nimmt es die Brücke. Man tritt aus der Mutter heraus, um zum Vater zu gehen, indem man durch die Brücke geht.

  • die langen Fäden, die großen Würmer (XIV-g) — während der KGB sehen wir auch Zeichnungen, die sehr oft Arten von langen Fäden sind, große Würmer; in Wahrheit handelt es sich um eine Art maximal vergrößerter Nabelschnur. Sie werden bemerken, wie viele erwachsene Leute das zeichnen, übrigens genial, denn das ist nicht einfach.

  • das Boot mit den Wolken und einer Sonne, die erscheint (XIV-h).

Hier also die Thematiken der klanglichen Geburt.

Vorsprache — 5 Themen

Ich habe versucht, die Thematik dieser Etappe in einer einzigen Struktur zu vereinfachen, die jene des Baumes ist (Schema XV). Sie wird also oft angetroffen. Es gibt Bäume mit einem geraden Stamm oder einem komplexeren Stamm, wenn die Energie sehr stark ist (XV-a). Es gibt ein erstes Bild und dann ein zweites, das elaborierter ist; sodann sieht man die „Löcher im Himmel" erscheinen, deren Evokation Sie sich erinnern. Das ist die erste Manifestation der oberflächlichen kutanen Sensibilität, also das spino-thalamische und thalamo-kortikale Bündel, das uns die Gegenrückwirkung durch das Pyramidenstrang zeigen wird. Beträchtliche Energien können sich ausdrücken; die Wurzeln sind mehr oder weniger dick, und man kann von Zeit zu Zeit einen Umriss sehen, der einfach durch eine Punktierung oder das Erscheinen von Blättern angezeigt wird. Die Spezialisten der Baumzeichnung wie Stora haben große Mühe, dieses Element zu interpretieren: Sie sagt, dass das einen mehr oder weniger pathologischen Wert habe. Ich denke das nicht. Es ist der Moment, in dem das Subjekt eine sehr entwickelte kutane Sensibilität hat, der Moment, in dem seine Berührung außergewöhnlich wird, es geht über zur Aufsplitterung seiner selbst bis zu einer praktisch kosmischen Dimension, zu einer enormen Wahrnehmung, und die Blätter dürfen meines Erachtens nicht als obsessionelles Phänomen interpretiert werden. Das ist ein Inkontakttreten mit der Umgebung, mit der Natur. Das ersetzt die „kleinen Löcher im Himmel", die die Früchte sind. Sie werden sehen, dass die Früchte immer auf einer, zwei oder drei Linien sind. In Wahrheit sind das die Überreste der Seitenlinien des Fisches. Das sind auch Stellen großer kutaner Sensibilität auf der Höhe der Haut. Es gibt nichts im Rücken, aber es bestehen sehr empfindliche Punkte auf der Vorderseite des Körpers, verteilt auf „Kraftlinien".

  • in der Vorsprache-Phase gibt es auch einen aufsteigenden Wunsch, sehr oft erscheint ein Bild der Sprungfeder, des Werden-Wollens (XV-b).

  • wenn sich das Subjekt durch verschiedene Arten von Zeichnungen ausgeliefert hat, werden Sie es ein weiteres Mal eine Phase geometrischer Darstellungen durchqueren sehen (XV-c). Das ist bedeutsam: Es ist ein Moment, in dem das Subjekt nach Luft schnappt, nachdem es sich zu stark ausgeliefert hat: Es hat vielleicht Angst und sucht sich zu stabilisieren, sich abzusichern. Es könnte sehr wohl Tonnen von Zahlen machen. Es wäre besorgniserregend, wenn es immer in diesem Stadium bliebe. Man lässt es sich entwickeln.

  • in der Vorsprache-Phase kann man auch Zeichnungen antreffen, die etwas Besänftigtes darstellen: die Sonne überall, das Meer… und eine Dynamik, dargestellt durch ein fliegendes Objekt (XV-d); ich denke, dass man vom Standpunkt der Interpretation aus sagen kann, dass das Subjekt bereit ist, in die Sprache einzutreten.

  • ein anderes Thema kann anzeigen, dass die Etappe der Vorsprache schlecht erlebt sein konnte… Sie wissen, dass die Sprache uns zwingen wird zu wachsen. Das Kind signalisiert uns dann seine Albträume, seine Sorgen. Ein Kind möchte nicht wachsen. Es wird von der Sprache ergriffen, weil es nicht anders kann, und wenn es spricht, wächst es. Es wird das zurückweisen. Es wird enorme Albträume mit Monstern, die es verschlingen wollen, einem Mann, der es töten will, machen… In den Zeichnungen findet man dieselbe Symbolik wieder. So sehen Sie von Zeit zu Zeit ein Kind, das den Hals abgeschnitten hat oder etwas Gefährliches (XV-e-1, XV-e-2). Sehr oft wird jemand am Hals gepackt: das Bild des Vaters, der das Kind am Hals packt: das ist die Sprache (XV-e-3).

Man sieht, wie viele Leute, die nicht sprechen können, die mit einer Halsstimme sprechen, eingeklemmt sind: Sie sind von der Sprache ergriffen. Das Wort hat auf solche Subjekte einen sehr starken Aufprall. Jedes Mal nimmt es sie am Hals… Nun, derjenige, der Herr des Wortes ist, kann jede der Silben aus sich werfen wie Spielkarten auf einen Tisch. Er bedient sich der Wörter, um zu sagen, was er denkt. Während diese Bilder zeigen, dass das Subjekt in Funktion des Wortes denkt, das man ihm gesagt hat. Das ist sehr verschieden. Hier also die Themen der prälinguistischen Phase, die in der Anzahl von fünf sind.

Sprache — 5 Themen

Sobald wir zur Sprache gelangen (Schema XVI), finden wir etwas Elaborierteres, aber es sind dieselben Themen, die wieder erscheinen.

  • ein Baum, stark, robust, fast ohne Wurzeln, obwohl sie vorhanden sind (XVI-a). Die Krone ist sehr ausgebreitet, sehr offen.

  • sehr oft auch ist es eine Vase (XVI-b). Man geht immer mehr zu einer Energiedynamik.

  • jenes Bild, das die größte, die ausgebreitetste Dimension der Mutter ist, aber die Mutter, maximal getrieben: die Kirche (XVI-c). Wir alle gehören zur Versammlung der Menschen, was das Wort „Kirche" bedeutet, und man sieht sehr gut die Symbolik.

Der Glockenturm der Kirche wird oft als phallisches Bild interpretiert. Ich denke persönlich, dass der Glockenturm eine Nabelschnur ist, die nicht zur Mutter, sondern zum Himmel geht, eine Art Ruf nach oben. Und dort denke ich, dass wir in Gegenwart einer aufsteigenden Dynamik sind, die dazu führt, dass der Mensch in seinem Bewusstsein nicht mehr an der Mutter hängt, sondern direkt an seinem Schöpfer, das ist da ganz anderes…

Was interessant ist, wenn man schaut, wie eine Kirche gebaut ist, ist zu denken, dass das Peristyl vielleicht symbolisch die Darstellung eines uterinen Bildes ist. In den antiken Kirchen gab es den Eingang, das den Nicht-Getauften vorbehaltene Peristyl, dann die Kirche mit ihrem Corpus — das ist ein christlicher Corpus. Das entspricht dem Eingang, dem vaginalen Teil und dem uterinen Teil mit dem Bild des inneren Corpus, des Körpers, und es gibt den Tabernakel.

Anderer interessanter Zug: es wird gesagt, dass der Glockenturm draußen sein muss, wie die Nabelschnur, und dass er nur durch den Klang ins Innere der Kirche eindringen kann: Der Glockenturm beginnt zu klingen und lässt die Kirche erklingen, aber er ist nicht mit ihr verbunden.

Es handelt sich um ein symbolisches Bild von hohem Grad, das leicht das phallische Bild ersetzen kann, das von gewissen Analytikern vorgeschlagen wird. In Wahrheit ist der Glockenturm etwas, das mit Klang nährt und dem Klang seinen dynamischen Wert wiedergibt.

  • In dieser Etappe der Sprache kann man Kraftlinien antreffen (XVI-d): Je elaborierter eine Sprache ist, desto mehr nimmt der Baum ein vertikales Aussehen an, mit einer Krone, die zum Himmel geht: Das ist das Kreuz. Manchmal ist der Baum gebrochen, und wenn Sie gut hinschauen, ist es für die Hebraisten ein noun ן, das ist der Buchstabe auf Hebräisch, der „den universalen Menschen" bedeutet, das ist auch „der, der nein sagt". Das bedeutet nein, aber wenn man noun mem ם setzt, hat man die Darstellung des universalen Menschen, der in die Materie eintritt, und das ist die Benennung, daher der Name mit einem „n".

  • Während dieser Etappe gibt es auch oft die Darstellung von Bildern wie der Mutter oder jemand, der durch ein Labyrinth geht, indem er durch die Hügel (die Mutter) und das solare Bild geht (XVI-e). Am Anfang, solange die Sonne tief ist, ist es der Kopf der Mutter, dann, wenn sie sich am Himmel löst, ist es das Bild des Vaters, das erscheint, und von da an kann man sagen, dass das Subjekt zur Sprache geht, zur Kommunikation mit dem anderen. (XVI-f)

  • In der Endphase der auditiven Pädagogik kann man ein ruhiges Meer antreffen, einen Himmel mit der Sonne, oder jemanden, der zum Himmel geht, indem er das Meer und die Erde verlässt, man sieht immer die beiden Brustwarzen der Mutter, den Vogel und, von Zeit zu Zeit, einen Schmetterling und das solare Bild (XVI-g).

Hier also die wichtigsten Themen der Zeichnungen, die man im Verlauf des Wegs durch die verschiedenen auditiven Schritte antrifft. Ich habe Ihnen die Themen in der Reihenfolge ihrer Bedeutung präsentiert. Nun, und wir sind alle hier, um dies zu tun, müsste die statistische Berechnung jedes der Themen in jeder der Etappen vorgenommen werden. Mit diesem Vorschlag beende ich diesen Vortrag.


SCHEMATA

Schema I — Ein Objekt

Schema I — Ein Objekt: der Ausgangspunkt der Dialektik Objekt/Körper.

Schema II — Nervensystem

Schema II — Elemente des Nervensystems, die für die vestibulären, visuellen und cochleären Integratoren notwendig sind (Thalamus, genikuläre Kerne, roter Kern, Nucleus dentatus, Kleinhirn, bulbäre Olive, Brückenkerne, Kerne von Flesching und von Gowers).

Schema III — Vestibulärer Integrator

Schema III — Vestibulärer Integrator: rubro-spinale und spinale-vestibuläre Bündel, Gegenrückwirkung des Körpers zum Vestibül.

Schema IV — Visueller Integrator

Schema IV — Visueller Integrator: tekto-spinales Bündel, Projektion auf das okzipital-optische Areal. Das Auge nimmt den Vestibül bei der Geburt in seinen Dienst.

Schema V — Cochleärer Integrator

Schema V — Cochleärer Integrator: cortico-ponto-cerebello-dentalo-thalamo-kortikaler Kreis, Bündel von Turk-Meinert, ponto-cerebelläre, zerebello-dentalo-thalamische.

Schema VI — Vollständiger cochleärer Integrator

Schema VI — Vollständiger cochleärer Integrator: Windungen, Sulci von Rolando und Sylvius, Projektion des Pyramidenstrangs, sensitive Fasern auf den kortikalen Arealen.

Schema VII — Synthese Objekt-Körper

Schema VII — Synthese: Objekt (Form/Farbe/Volumen/Name) → Körper im Werden (Embryo-Fötus, Infans, Junger, Jugendlicher, Erwachsener) → Vestibül + Cochlea → Engrammation/Reproduktion (ikonisch, Zeichen, Künste) → Symbol, durch Evokation des „gelebten Mit" des Objekts.

Schemata VIII und IX — Symbolische Evokationen des Baumes und der Höhle

Schemata VIII und IX — Symbolische Evokation des Baumes (embryo-fötale Progression, strukturierende Dynamik vs. Fotoapparat) und der Höhle (Sphäre Uterus-Kopf, Haus-Festung, singende Kirche, Erde, leerer Kosmos; resonierende Höhle und Höhlenmythos Platons).

Schema X — Entwicklung der Baumzeichnung

Schema X — Entwicklung der Baumzeichnung: vom embryonalen „kleinen Pilz" (mit Nabelschnur) bis zum robusten Baum mit ausgebreiteter Krone des Sprache-Stadiums.

Schema XI — Entwicklung der Hauszeichnung

Schema XI — Entwicklung der Hauszeichnung: vom fötalen runden Bild bis zum offenen Haus (Fenster, Tür, herausgehender Weg, Blumen mit fünf Blütenblättern = Hände).

Schema XII — Themen MKR

Schema XII — Themen der Zeichnungen im Musikalischen Klanglichen Rücklauf (MKR): (a) Auge/Gesicht, (b) Eckhaus, (c) Geometrie der Absicherung, (d) zweite Geometrie, (e) Höhle, (f) Boot, (g) Doppelbaum.

Schema XIII (1/2) — Themen MF/MS

Schema XIII (2/2) — Themen MF/MS

Schema XIII — Themen der Zeichnungen in der intrauterinen Memorisierung (Gefilterte Musik, gefilterte Mutterstimme): (a) fötale Bilder / Höhlen mit roten Rändern, (b) Nabelschnüre, (c) Boot im Wasser / U-Boot, (d-1, d-2) geschlossene Häuser oder mit Mauern, (e-1 bis e-4) Baum-Neuronen mit oder ohne abgeschnittenem Stamm (suizidales Zeichen), (f) geometrische Figur der Absicherung, (g) farbige Invasion des Blattes, (h) große und rote Zeichnung (Aggressivität), (i) Gesichter, (j) Diverse (archaische abgerundete Formen).

Schema XIV — Themen Klangliche Geburt

Schema XIV — Themen der Zeichnungen in der Klanglichen Geburt: (a) Regenbogen, (b) offenes Haus mit Weg, (c) Explosion / Vulkan, (d) Weg, der hinauf- oder hinabgeht, mit Bäumen, (e) Hügel + Sonne + Baum = Brust der Mutter, (f) Brücke (Übergang zum Vater), (g) Nabelschnur-Wurm, (h) Boot-Sonne-Wolken.

Schema XV (1/2) — Themen Vorsprache

Schema XV (2/2) — Themen Vorsprache

Schema XV — Themen der Zeichnungen in der Vorsprache: (a) robuster Baum mit ausgebreiteter Krone und Früchten/Blättern auf Seitenlinien („Löcher im Himmel"), (b) Sprungfeder/aufsteigende Dynamik, (c) Geometrie der Absicherung, (d) besänftigte Dynamik (Meer, Sonne, fliegendes Objekt), (e-1 bis e-3) Motive des abgeschnittenen Halses / am Hals gepackt / Bild des Vaters, der das Kind am Hals packt (Verweigerung der Sprache).

Schema XVI — Themen Sprache

Schema XVI — Themen der Zeichnungen in der Sprache: (a) starker Baum mit ausgebreiteter Krone, (b) Vase (Energie), (c) Kirche-Glockenturm (Nabelschnur zum Himmel, an den Schöpfer gehängt), (d) Kraftlinien / Kreuz / hebräischer Buchstabe noun, (e) Labyrinth, (f) Hügel-Sonne-mütterlicher und dann väterlicher Kopf, (g) ruhiges Meer / Sonne / Vogel / Schmetterling (Endphase).


Einige Abkürzungen

  • MKR — Musikalischer Klanglicher Rücklauf

  • MF — Gefilterte Musik

  • MS — Gefilterte Mutterstimme

  • KGB — Klangliche Geburt


Bibliographie

A.A. Tomatis

    1. L’oreille et le langage. Paris, Le Seuil.
    1. Éducation et dyslexie. Paris, E.S.F.
    1. La libération d’Œdipe. Paris, E.S.F.
    1. Vers l’écoute humaine. Band 1 und 2, Paris, E.S.F.
    1. L’oreille et la vie. Sammlung Réponse-Santé, Paris, Laffont.
    1. La nuit utérine. Paris, Stock.
    1. L’oreille et la voix. Sammlung Réponse-Santé, Paris, Laffont.

Quelle: A.A. Tomatis, „Son et Symbolique du Dessin", Vortrag am Seminar des Réseau TOMATIS, abgehalten am 2.-3. März 1984 auf der Île de Bendor (Var, Frankreich), organisiert vom Centre du Langage de Marseille. Druck von sechsundfünfzig Seiten, Hinterlegung bei der Société des Gens de Lettres de France Nr. J 2053 vom 20.09.86. Digitalisiertes Dokument aus dem persönlichen Archiv Christophe Bessons.